Weißwein

Weißwein wird aus hellen und roten Rebsorten gewonnen und bildet die alkoholische Grundlage für Schaumwein. Im Vergleich zum Rotwein ist der Herstellungsprozess weniger aufwendig.
Die bekanntesten Weißweinsorten sind Riesling, Chardonnay, Grauburgunder oder Müller-Thurgau.

Je nach Dauer der Gärung entstehen jedoch unterschiedliche Arten von Weißwein: Wird der Wein nach zwei Wochen abgefüllt, spricht man von Federweißer. Die Gärung für den Weißwein kann zwei bis drei Monate andauern. Darüber hinaus bestimmt der Reifegrad der Trauben über die Süße des Weins. Soll der Wein trocken sein, werden die Rispen kurz vor der Reife gesammelt, da zu diesem Zeitpunkt das Verhältnis zwischen Säure und Zucker ausgeglichen ist. Je reifer die Trauben, desto süßer bzw. lieblicher wird der Wein.



Der Zuckergehalt des Weißweines wird ausschließlich von der Traube bestimmt. Besonders bei Prädikatsweinen wird darauf geachtet, dass kein zusätzlicher Zucker zugeführt wird. Um Bakterien abzutöten, verwenden viele Winzer Schwefel, der vor Keimen und Befall schützen soll.

Viele Weinsorten lagern in großen Weinfässern und entwickeln einen für ihre Rebsorte typischen Geschmack, der diese Sorte aus hundert anderen Weinen herausstechen lässt. Weißer Wein passt besonders gut zu Fisch- oder Geflügelgerichten. Zum Nachtisch wird oftmals ein Dessertwein serviert, der durch seinen süßen Geschmack das Menü vollendet.

Weißwein wird außerdem oft zum Kochen verwendet. Besonders beliebt sind trockener und halbtrockener Weißwein, um aufwendige Gerichte abzurunden. Wer eine Weinschaumsoße oder verschiedene Süßspeisen zubereiten will, sollte stets etwas Weißwein im Haus bereit halten. Besonders die französische Küche verwendet bei der Zubereitung von Suppen, Fonds, Fisch- und Fleischgerichten sowohl Rot- als auch Weißwein.

Bei der Wahl des passenden Weines sollte man stets auf bestimmte Details achten: Jahrgang, Jahreszeit, anstehendes Menü und natürlich auf den eigenen Geschmack. So kann garantiert nichts schief gehen.