Rotwein

Rotwein ist wohl die beliebteste Weinsorte überhaupt. Er wird aus blauen Beeren hergestellt und unterscheidet sich von Weiß- und Roséwein auch in seiner Herstellung. Der Prozess, der den Rotwein entstehen lässt, wird als Mazeration bezeichnet. Hierbei werden aus den festen Stoffen der Maische spezifische Stoffe herausgelöst. Des Weiteren findet der Vorgang der alkoholischen Gärung statt.

Rotweintrauben verfügen allein in ihrer Schale über die charakteristischen roten Farbpigmente, die dem Rotwein seinen Namen verleihen. Folglich kann aus Rebsorten, aus denen Rotwein gewonnen wird, auch Weißwein hergestellt werden. Das Geheimnis liegt dabei in der Dauer der Maischegärung. Während eine kurze Dauer einen fruchtigen Wein hervorbringt, der jedoch mit zunehmendem Alter nicht besser wird, kann ein Wein aus einer längeren Maischegärung für das Einlagern und zur Aufbewahrung genutzt werden.

Das Klima spielt bei der Gewinnung von Rotwein eine entscheidendere Rolle, als bei Weißwein. Die Trauben können je nach Wetterverlauf unterschiedlich reifen oder von Pilzkrankheiten befallen sein. Die Qualität ist somit stets jahrgangsabhängig.

Wenn sich bereits die Jahrgänge der Rebsorten unterscheiden, kann man nur erahnen, was für eine Geschmacksvielfalt unter den Rebsorten hervortritt. So gibt es frische und fruchtige Weine, bis hin zu kräftig vollmundigen. Darüber hinaus passen unterschiedliche Rotweine zu spezifischen Gerichten und unterstreichen dessen Geschmack.

Sehr beliebt unter den Rotweinsorten sind beispielsweise Merlot, Cabernet Sauvignon oder Spätburgunder. Je nach Rebsorte sollte man Rotwein bei einer moderaten Temperatur von 14 bis 16 °C trinken, damit sich alle Aromen entfalten können. Vor dem Genuss empfiehlt es sich, den Wein für ungefähr eine halbe Stunde atmen zu lassen.

Für die richtige Weinauswahl sollten also verschiedene Faktoren beachtet werden, die im Folgenden aufgezählt werden:

  • Jahrgang
  • Rebsorte
  • Jahreszeit
  • Aktueller Anlass
  • Gericht
  • Eigener Geschmack